Psychophysiognomik
+
Pathophysiognomik
Das Gesicht ist der Spiegel unserer Persönlichkeit und unserer Gesundheit. Durch achtsames, wertfreies Betrachten – das sogenannte "fühlende Sehen" – lassen sich sowohl seelisch-geistige Potenziale als auch körperliche Funktionszusammenhänge im Gesicht ablesen.
Im Facereading unterscheiden wir zwei sich ergänzende Fachdisziplinen:
1. Psychophysiognomik – Die Lehre der Persönlichkeit & Begabungen
Die Psychophysiognomik (unter anderem geprägt durch Carl Huter) beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Gesichts- bzw. Körperformen und dem Charakter, den Talenten sowie den seelischen Anlagen eines Menschen.
Kernpunkte & Nutzen
- Wertfreie Menschenkenntnis: Es geht nicht darum, Menschen in Schubladen zu stecken, sondern individuellen Eigenarten mit Wertschätzung zu begegnen.
- Die drei Naturelle: Analyse der Anteile von Empfindungs- (Ästhetik/Geist), Bewegungs- (Dynamik/Tatkraft) und Ernährungs-/Ruhenaturell (Ökonomie/Geborgenheit).
- Potenziale & Begabungen erkennen: Wo liegen ausgeprägte Stärken? (z. B. ausgeprägte Unterstirn für Realitätssinn oder Oberstirn für Vorstellungskraft).
- Anwendung: Ideal für Persönlichkeitsentwicklung, Berufs- und Potenzialberatung sowie für mehr Verständnis in Partnerschaft und Teamarbeit.
2. Pathophysiognomik – Die Lehre der Organ- und Krankheitszeichen
Die Pathophysiognomik (weiterentwickelt von Natale Ferronato) ist die Wissenschaft der organspezifischen Ausdruckszonen im Gesicht. Jedes Organsystem besitzt fest abgegrenzte Areale auf der Gesichtshaut.
Kernpunkte & Nutzen
- Früherkennung & Prävention: Veränderungen im Gesicht zeigen funktionelle Schwächen oder organische Belastungen oft schon an, bevor körperliche Symptome entstehen.
- Spezifische Hautzeichen: Beurteilt werden Verfärbungen, Schwellungen, Dellen, Fältchen, Strahlung und Hautspannung in den jeweiligen Organarealen.
- Verlaufskontrolle: Da die Zeichen auf der Haut reversibel sind, lässt sich der Erfolg naturheilkundlicher Therapien sichtbar dokumentieren.
